Veröffentlicht von CareerBuilder Germany am 08 Dezember 2015
Themen: Recruiting-Tipps | Keine Kommentare

busy-exec_december2015_834x474_309112430.jpgKennen wir das nicht alle? Sie kommen am Montagmorgen ins Büro und wissen nicht, welchen Punkt auf Ihrer To-Do-Liste Sie zuerst erledigen sollen. Und besonders schlimm wird es, wenn am Nachmittag auch kein weiterer Kaffee mehr hilft.

Wie können Sie also das Produktivitäts-Level effektiv aufrechterhalten – auch an hektischen Tagen im Büro?

Wir haben mit Scott Helmes, Vice President, Corporate & Product Marketing bei CareerBuilder, über seine morgendlichen Routine-Aufgaben gesprochen – und einige Tipps erhalten, wie Sie selbst in der größten Stress-Situation produktiv bleiben.

Wie stellen Sie sicher, dass Sie im Laufe des Tages produktiv bleiben? Was sind Ihre drei wichtigsten Tipps?

  • Kaffee
  • Todoist.com (oder die App)
  • Ich stehe auf und mache in der Mittagspause einen Spaziergang. Gehe einfach raus und schnappe ein bisschen frische Luft.

Wie viel Koffein konsumieren Sie täglich?

Zwei Tassen Kaffee, dann nur noch Wasser.

Sind Sie am Morgen aktiv oder brauchen Sie erst Ihren Kaffee, bevor Sie mit jemandem reden können?

Drei Fragen und ich frage zum dritten Mal nach Kaffee. Nach 9:30 Uhr bin ich definitiv fitter.

Ein wichtiger Tag steht an – und beginnt mit einer Präsentation um 9 Uhr. Wie sieht Ihr Morgen dann aus?

Ich höre ständig Podcasts. Während ich mich morgens fertig mache, nutze ich die NPROne App. Auf dem Weg ins Büro höre ich normalerweise den Fresh Air podcast vom Vortag, This American Life, Planet Money oder meine neue Leidenschaft, Switched on Pop.

Was machen Sie, um Ihre Energie aufrecht zu erhalten und konzentriert zu bleiben?

Ich versuche, eine Pause zu machen und kurz aufzustehen – auch wenn ich mir nur einmal in der Stunde ein Glas Wasser hole. Wenn ich mir diese kurzen Auszeiten nicht nehmen und meinem Kopf eine kurze Pause gönnen würde, würde mein Energie-Level definitiv abfallen.

Wenn Sie nicht mit dem richtigen Fuß aufgestanden sind, was machen Sie, um den Tag wieder zum Guten zu wenden?

Ich wechsle den Ort. Ich nehme dann einfach meinen Laptop und setze mich an einen anderen Platz – entweder in einen Gemeinschaftsraum im Büro oder in ein Café.

Worauf können Sie am Tag auf keinen Fall verzichten?

Etwas von meiner To-Do-Liste zu streichen.

Die Arbeit ist manchmal nicht vorhersehbar – Ihr Tag kann schnell an Ihnen vorbei rauschen und Sie sind nicht zu den Aufgaben gekommen, die Sie erledigen müssen. Statt dann nach Hause zu gehen, widme ich mich noch 10-15 Minuten meiner To-Do-Liste, um wenigstens noch ein oder zwei Dinge abhaken zu können. Es ist erstaunlich, wie viel besser ich mich fühle, wenn ich weiß, dass ich zumindest eine Sache erledigt habe!

Denken Sie, Sie können einen Tag ohne Ihr Telefon überleben? Würde es sich positiv oder negativ auf Ihre Produktivität auswirken?

Auf keinen Fall! Es ist mein Buch, mein Assistent, mein Unterhaltungsgadget und mein Computer. Als es noch keine Smartphones gab, hatte ich ein “Palm Pilot” –wir reden hier von über mehr als 15 Jahre Connectivity.

Wie erhalten Sie die täglichen Nachrichten? Zeitung? Lokalsender? Frühstücksfernsehen? Twitter? Andere?

Podcasts und Social Media. Ich klicke mich bereits kurz durch die Nachrichten der letzten Nacht, bevor ich überhaupt aufstehe. Twitter und Facebook geben mir sicherlich einen guten Einblick, was gerade heiß diskutiert wird oder neu ist. Nachdem ich sieben Jahre im Ausland gearbeitet habe, folge ich diversen Gruppen in sozialen Netzwerken – in den USA, Asien und Europa. Wenn Sie bei Ihrer nächsten Quiz-Runde jemanden brauchen, dann mich.

Wie sieht Ihr Tag normalerweise aus? Sind Sie eher der 9-to-5-Typ oder sind Sie ständig auf Abruf? Denken Sie, dass sich Arbeits- und Privatleben zwingend immer vermischen? Wie schalten Sie am Wochenende ab?

Leider bin ich von montags bis freitags immer auf Abruf, aber ich versuche wirklich, am Wochenende oder im Urlaub abzuschalten. Ich denke nicht, dass Arbeits- und Privatleben ineinander übergehen müssen – und ich erwarte es nicht von meinen Kollegen. Dennoch versuche ich mit meinen Mitarbeitern in globalen Teams während ihrer Arbeitszeit in Kontakt zu bleiben, um Projekte reibungslos voranbringen zu können.

Auch hier muss ich mich immer selbst erinnern: Wir sind keine Ärzte. Wir retten keine Leben. An irgendeiner Stelle müssen Sie die Grenze ziehen.

Bildquelle: © Who is Danny - Shutterstock.com 

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