Veröffentlicht von CareerBuilder Germany am 31 Oktober 2018
Themen: Arbeitsalltag - Mitarbeiterführung - Mitarbeiterbindung | 1 Kommentar

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Sie versuchen, eine gute Führungskraft für Ihr Unternehmen zu sein? Sie haben eine Vision für Ihr Unternehmen (oder Ihre Abteilung) und sie haben diese mit Ihrem Team geteilt? Sie geben täglich alles, um sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeiter alle Tools und Informationen haben, die sie brauchen, um ihre Aufgaben effizient und so effektiv wie möglich zu erledigen? Meetings sind eines dieser Tools, die Sie zur Mitarbeiterführung verwenden. Meetings sind jedoch nicht immer ein Gewinn – genauso schnell können sie auch zu einer Belastung werden. Ist Ihre Strategie, wie und wann Sie Ihre Meetings halten, nicht clever genug, dann werden sie für Ihr Team schnell zum Graus. Effektive Meetings setzen effektives Management voraus. Wir haben sechs Tipps, wie Sie Meetings für Ihr Team wieder spannend machen und deren Nutzen dadurch maximieren:

1. Vermeiden Sie unnötige Meetings.

Nicht zu viele Meetings aufzusetzen ist der erste Trick, um diese für Ihre Mitarbeiter wieder spannend zu machen. Während Sie ein Meeting am Montagmorgen vielleicht ideal finden, um in die Woche zu starten, denken Ihre Mitarbeiter anders. Viele von Ihnen denken meist noch an das Wochenende und ein unnötiges Meeting abzusitzen ist dann das letzte, was sie dann wollen. Dies bedeutet nicht, dass wöchentliche Meetings immer eine schlechte Idee sind; stellen Sie einfach sicher, dass es wirklich etwas zu besprechen gibt, bevor sie ein Meeting ansetzen. Für viele Unternehmen und Teams reicht ein monatliches Meeting vollkommen aus – ergänzt durch wöchentliche Updates auf anderen Wegen, so z.B. per E-Mail.

2. Teilen Sie die Moderation mit Ihrem Team.

Eine grundlegende Tatsache, die in der Natur des Menschen liegt: Wir interessieren uns mehr für unsere eigenen Dinge als für die eines anderen. Möchten Sie Meetings für Ihre Mitarbeiter also wieder spannend machen, dann geben Sie ihnen die Möglichkeit, auch selbst mal im Vordergrund zu stehen. Widmen Sie schon wenige Minuten ihren Mitarbeitern mit wichtigen Schlüsselpositionen, wecken Sie unter ihnen das Gefühl, dass das Meeting wertvoll war. Sollte es aus irgendeinem Grund von großer Bedeutung für Ihr Unternehmen sein, regelmäßige Meetings zu halten, denken Sie über eine rollierende Moderation innerhalb Ihres Teams nach.

3. Geben Sie Anreize für die Teilnahme (und Aufmerksamkeit) im Meeting.

Ein kleines Catering kann häufig ein großer Anreiz für Teams sein. Einfach nur ein paar Croissants und Obst bereit zu stellen kann die Teilnahme und Mitwirkung am Meeting deutlich erhöhen. So sehr wir auch den Gedanken mögen, durch höhere Interessen motiviert zu werden, so wird Ihr Team die Meetings unterbewusst immer mit den kleine Köstlichkeiten assoziieren. 

4. Denken Sie über kreative Tagungsorte nach.

An einem runden Tisch im Konferenzraum zu sitzen bietet eine gute Möglichkeit, Dinge schnell zu besprechen. Darüber hinaus ist es eine gute Möglichkeit, Kreativität zu fördern. Um dem Meeting die Hektik zu nehmen, verlassen Sie einmal den sterilen Meeting-Raum und halten Sie Ihr Meeting an einem anderen Ort. Eine gute Option ist z.B. ein Restaurant (siehe Punkt 3). Oder wechseln Sie doch einfach mal den Meeting-Raum innerhalb Ihres Büros – allein das kann schon Wunder bewirken.

5. Ändern Sie Ihre Präsentationsformate.

Ist der Hauptgrund Ihres Meetings, Informationen weiterzugeben, dann bombardieren Sie Ihr Team nicht eineinhalb Stunden verbal mit Daten. Schließlich sehen PowerPoint-Präsentationen nach einer Weile alle gleich aus. Falls Ihnen die Zeit und die Ressourcen zur Verfügung stehen, denken Sie darüber nach, Ihre Meetings mithilfe verschiedener Präsentationsformate aufzufrischen. Dazu können mündliche Vorträge, Slideshows, Videos und sogar kleine Gruppenarbeiten gehören.

6. Nutzen Sie Meetings auch, um Probleme zu klären und Feedback zu sammeln.

Denken Sie darüber nach, während eines Meetings eine Brainstorming-Pause einzulegen. Kleine Gruppen können verschiedene Dinge besprechen. Sie können beispielsweise über mögliche Lösungen für ein im Meeting präsentiertes Problem diskutieren. Darüber hinaus sind sie auch eine gute Quelle für Feedback. Oder nutzen Sie eine solche Brainstorming-Pause in Ihrem nächsten Meeting doch einmal, um Ideen zu sammeln, wie Ihre Meetings wieder spannend werden können.

Meetings können so viel mehr sein als eine verhasste Pflichtveranstaltung. Eine gute Führungskraft ist in der Lage, verschiedene Möglichkeiten zu identifizieren, wie das eigene Team die notwendigen Informationen erhält, die notwendigen Diskussionen führt und dabei trotzdem interessiert bleibt. Testen Sie jede einzelne dieser sechs Taktiken und Sie werden schnell merken, dass Ihre Mitarbeiter die Meetings spannender finden werden – und wahrscheinlich schon wissen wollen, wann endlich das nächste Meeting stattfindet.

 


Quelle: http://thehiringsite.careerbuilder.com/

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