Veröffentlicht von CareerBuilder Germany am 27 Februar 2018
Themen: HR-Technologie-Trends - Candidate Experience - Employer Branding | Keine Kommentare

mobile-recruiting_septemberr2015_843x474_133717175Immerhin 15 Prozent der Kandidaten empfinden die Bewerbung mit mobilen Endgeräten als mühsam – das ergab die aktuelle Candidate Behaviour Studie von CareerBuilder. Können diese Kandidaten nicht auf die richtigen Informationen zugreifen oder sich nicht in wenigen Klicks bewerben, werden Sie sie sehr wahrscheinlich verlieren. Und das kann sich in Zeiten des immer knapper werdenden Angebots an qualifizierten Fachkräften heute kein Unternehmen mehr leisten. Entwickeln Sie ein Bewusstsein für das Verhalten der Kandidaten von heute und bringen Sie Ihren Bewerbern so das Maß an Wertschätzung entgegen, das sie von Ihnen erwarten.

Must-Have: Mobile Candidate Experience

Eine ausgezeichnete mobile Candidate Experience anzubieten, muss nicht zwingend eine technologische Herausforderung oder monetäre Belastung sein – es ist einfacher als Sie denken. Es könnte höchstens bedeuten, dass Sie selbst einige Arbeits- und Denkweisen ändern müssen, die Sie wahrscheinlich die letzten 10 Jahre lang befolgt haben.

Wie Sie sofort handeln können? Wir haben ein paar Tipps:

  1. Optimieren Sie Ihre Karriereseite. Nehmen Sie schnellstmöglich Verbesserungen an Ihrer Job-Seite vor. Sieht sie aus wie eine „Junior“-Version Ihrer Desktop-Seite? Dann ist sie sicherlich nicht für mobile Endgeräte optimiert. Ihre Karriereseite sollte einfach zu navigieren sein – genauso wie andere mobile Apps, die Sie gerne verwenden. Pinterest hat beispielsweise verschiedene Versionen für Nutzer, die Desktop-Computer verwenden und andere Nutzer, die mit einem Smartphone oder einem Tablet surfen. So sollte auch Ihrer Karriereseite konzipiert sein.

  2. Testen Sie, was Sie Kandidaten bieten. Die Nutzung mobiler Endgeräte, auch für die Jobsuche, wächst exponentiell. Ihre potentiellen Kandidaten möchten sich über ihr mobiles Endgerät auf Ihre Jobs bewerben. Machen Sie es Ihren potenzielle Bewerbern so einfach wie möglich – und nutzen Sie diesen Pool an Kandidaten zu nutzen. Testen Sie es doch einmal selbst und bewerben Sie sich über ein mobiles Endgerät auf eine Ihrer freien Stellen und finden Sie heraus, was Kandidaten erleben.

  3. Gewöhnen Sie sich daran, auch Profile zu akzeptieren statt nur Lebensläufe. Wie viele Klicks braucht ein Kandidat, um sich auf einen Job in Ihrem Unternehmen zu bewerben? Für jeden Klick, den Sie hinzufügen, verlieren Sie zwei Kandidaten. Viele Unternehmen stellen gerade fest, dass sich Kandidaten über soziale Netzwerke bewerben – nur mit ihrem Profil. Sie sollten deshalb die Möglichkeit anbieten, sich mit nur einem Klick auf Ihre Jobs bewerben zu können. Personaler versteifen sich häufig darauf, dass sie zwingend einen Lebenslauf brauchen, um jemanden in den Einstellungsprozess aufzunehmen. Wir nicht. Lebensläufe sind super, doch alles, was Sie für den Einstellungsprozess brauchen, ist ein Name und eine Kontaktinformation.

  4. Messen Sie den Traffic auf Ihrer Karriereseite noch detaillierter. Wissen Sie, welches Endgerät Ihre Kandidaten verwenden – Mobiltelefon oder Desktop? Das sollten Sie wissen! Sie werden überrascht über die „Vorher“/“Nachher“-Ergebnisse sein, sobald Sie Ihre Website und Ihre Jobs für mobile Endgeräte optimiert haben. Derzeit verlieren Sie möglicherweise herausragende (und vielleicht jüngere) Kandidaten, die Ihre Seite mit ihrem Smartphone aufrufen.

  5. Geben Sie Kandidaten das, was sie wollen. Führen Sie Ihre Benefits auf Ihrer Website auf? Die monetären Werte dieser Benefits? Warum nicht? Potentielle Bewerber, besonders die passiven Kandidaten, suchen speziell nach solchen Informationen. Erzählen Sie davon. Wie kompliziert ist es, Ihre freien Stellen zu finden? Müssen sich Kandidaten erst vier Mal durch Ihre Seite klicken, bevor sie auf Ihre Job-Angebote stoßen? Stattdessen sollten Sie bereits auf Ihrer Startseite z.B. mit einem großen, verlinkten Button auf Ihre freien Stellen hinweisen. Zu viele Unternehmen machen es den Kandidaten viel zu schwer, das zu finden, wonach sie suchen.

 


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Bildquelle: © michaeljung's- shutterstock.com

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